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Pokern - bekanntestes Kartenspiel / Glücksspiel der Welt

Es gibt wohl kaum jemanden, der noch nie in Berührung mit dem Poker-Spiel gekommen ist bzw. es nicht kennt oder noch nie selbst gepokert hat. Entweder auf Internetseiten, wo man Casino Spiele kostenlos spielen kann oder real mit Freunden oder im richtigen Casino. Live macht Pokern eigentlich viel mehr Spaß als im Online Casino spielen, denn hier sitzt man seinen Gegnern real gegenüber und kann eines der interessantesten Dinge im Poker perfektionieren: Das Bluffen. Das macht nämlich viel mehr Spaß wenn man den geschlagenen Gegner live bei seiner Niederlage zusehen kann. OK, wenn man selbst verliert spielt man doch lieber online auf einer Poker-Plattform...
Beim Pokern handelt es sich jedoch nicht um ein reines Glücksspiel, auch Können ist gefragt. Daher haben Zocker beim Pokern grundsätzlich größere Chancen auf einen Gewinn als bei den besten Casino Spielen.

Pokern in Western-Filmen

Die wohl klassischste Poker-Vorstellung ist die der Poker-zockenden Cowboys im wilden Westen, in einem verrauchten Saloon und mit gedämpften Licht. Ein Poker-Spieler ist cooler als der andere und irgendwie hat jeder immer noch ein As im Ärmel, so dass einer meistens überraschend triumphiert und häufig danach als Falsch-Spieler entlarvt wird. In Western enden solche Szenen dann häufig mit Schlägereien, Duellen und Toten. Doch in der heutigen Zeit ist Pokern anders, es hat zwar immer noch etwas von diesem verruchten Poker-Flair aus den alten Spielfilmen, jedoch muss man heutzutage seltener um sein Leben fürchten wenn man triumphierend einen Royal Flush auf den Tisch legt...

Klassisches Poker-Spiel und Texas-Holdem

Die verbreiteste und beliebteste Poker-Spielart ist wohl die Variante Texas Holdem Poker. Im Gegensatz zum klassischen Poker-Spiel, bei dem 5 Karten der Reihe nach verteilt werden und verdeckt gehalten werden, wird beim Texas Holdem anders gespielt: Jeder Poker-Spieler erhält zwei Karten und fünf weitere Karten werden offen in die Mitte gelegt. Es zählt am Ende die bestmögliche Kombination aus den eigenen zwei Karten und drei wählbaren Karten aus der Mitte. Aber genau wie beim klassischen Poker-Spiel mit verdeckten Karten gibt es verschiedene Spielrunden, bei denen die Poker-Spieler ihre Einsätze machen können. Direkt zu Beginn werden die Blinds gesetzt. Der Spieler nach dem Geber muss beim Texas Holdem den "Small Blind" setzen und der nachfolgende Spieler den "Big Bling". Die Höhe der Einsätze bzw. Chips muss dabei vorher festgelegt werden. Anschließend können alle Spieler einen Einsatz bringen, wer weiter mitspielen will muss den Einsatz "mitgehen", ansonsten scheidet er aus der aktuellen Poker-Runde aus. Es darf natürlich auch erhöht werden, nach einer Erhöhung müssen erneut alle Mitspieler nachziehen oder ausscheiden. Nach jeder vollendeten Setzrunde gibt es eine neue Karte und das Spiel wiederholt sich, bis am Ende alle Karten verteilt wurden und die übrig gebliebenen Mitspieler ihre Karten nun auf den Tisch legen müssen um zu sehen, wer gewonnen hat. Dieses Moment nennt man "Showdown". Häufig kommt es jedoch gar nicht dazu, denn wenn eine Person einen Einsatz bringt, den am Ende niemand mehr mitsetzen will braucht er seine Karten nicht zu zeigen und hat direkt gewonnen. So ist es möglich, dass man Spielrunden beim Poker gewinnen kann ohne die besten Karten zu besitzen, einfach weil man "geblufft" hat und den anderen Mitspielern das Gefühl gegeben hat, die besten Karten zu besitzen.

Der beste Poker-Spieler gewinnt langfristig

Daher sind die Ausgänge der Pokerspiele nicht alleine vom Glück bei den Karten abhängig sondern vom Schauspieltalent der einzelnen Poker-Spieler, deren Einschätzungsvermögen der anderen Spieler und vom mathematischen Taktieren mit Wahrscheinlichkeiten und den eigenen Chancen. Und natürlich von der Zusammenstellung der Poker-Runde. Die Kunst beim Pokern ist es also, den Mitspielern möglichst gekonnt den Eindruck des eigenen Blattes vorzuspielen, den sie von einem haben sollen und gleichzeitig die anderen Spieler zu durchschauen, ob sie nun bluffen oder wirklich gute Karten auf der Hand haben. Gute Poker-Spieler setzen sich dabei dauerhaft gegenüber schlechten Poker-Spielern durch. Natürlich gibt es einen Glücks-Faktor, aber bei zunehmender Anzahl der Spiele wird sich bei unterschiedlichen Talenten schnell eine Rangfolge der Spieler herausstellen. So ist es kein Zufall, dass bei großen Turnieren häufig die selben Poker-Zocker am "Final-Table" sitzen und zum Teil bereits echte Poker-Stars sind, die im Fernsehen bei großen Poker-Turnieren gegeneinander antreten und bekannte, meist schillernde Persönlichkeiten sind. Haben Sie schon versucht online Poker zuspielen? Bei Pokerstars können Sie zum Beispiel Texas Holdem, Omaha Poker oder Stud Poker spielen. Vielleicht können Sie hier für eine Poker Nacht bei Stefan Raab üben.
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